Kitzbühler Alpenpokal von 01.05.2026 bis 09.05.2026

Kitzbühler Alpenpokal bringt internationale Segelflug-Elite nach St. Johann in Tirol

Vom 1. bis 9. Mai wird der Flugplatz St. Johann in Tirol erneut zum Treffpunkt der internationalen Segelflug-Szene. Beim Kitzbüheler Alpenpokal messen sich rund 40 Top-Pilotinnen und -Piloten aus mehreren europäischen Ländern in einem hochkarätigen Streckenflugwettbewerb.

Der Bewerb, organisiert vom Fliegerclub St. Johann gemeinsam mit dem Österreichischen Aeroclub, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Event im internationalen Segelflugkalender entwickelt. Besonders begehrt sind die wertvollen IGC-Punkte, die für die Qualifikation zu Europa- und Weltmeisterschaften sowie für das Grand-Prix-Format entscheidend sind.

Neben dem allgemein hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld, zählen auch die heimische Piloten zu den Favoriten: die mehrfachen österreichischen Meister und WM/EM Teilnehmer Michael Rass und Guido Achleitner gehen in der 18-Meter-Klasse erneut an den Start und werden vom österreichischen Meister und Vereinskollegen Martin Embacher herausgefordert.

In der 114er-Klasse kämpfen unter anderem der mehrfacher Tiroler Meister Erich Hinterholzer, sowie die Salzburger Nachwuchspilotin Klara Neumayr um Platzierungen.

Geflogen wird an bis zu neun Wertungstagen über den weitläufigen Alpenraum, der mehrere österreichische Bundesländer sowie angrenzende Regionen umfasst. Die Aufgaben können bis zu 700 Kilometer lang sein – wobei Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 150 km/h, ganz ohne Motor, erreicht werden.

Für Zuschauer bietet der Wettbewerb spannende Einblicke: Täglich ab etwa 10 Uhr ist das eindrucksvolle Startprozedere zu sehen. Dabei können unter anderem modernste Segelflugzeuge wie die AS 33 oder der Ventus 3 beobachtet werden. Dank Live-Tracking können Interessierte das Rennen danach in Echtzeit mitverfolgen, während Experten vor Ort die Flüge anschaulich kommentieren. Die oft spektakulären Zielankünfte nach mehreren Flugstunden sind eine besondere Herausforderung für die Bodencrew, welche unter der Leitung von Roland Holleis jedoch ausgezeichnet organisiert ist und reibungslose Abläufe gewährt.

Ein Segelflug-Wettbewerb führt temporär zu höheren Startzahlen durch Flugzeugschlepps und eigenstartfähige Segelflugzeuge. Aus diesem Grund wird der allgemeine Motorflug-Betrieb, Hubschrauberflüge und Fallschirmabsetzen am Flugplatz in der Bewerbswoche und insbesondere am Wochenende und dem Feiertag stark reduziert.